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Samstag, 23. Juni 2018 - 20.00 Uhr - Kirche St. Barbara / Schwaz - Programm siehe "Aktuelles"

Chronik des Orchesters

1888

Geburt einer Orchestergesellschaft“ namens „Dilettanten-Orchester“.

17.2.1889

Erster öffentlicher Auftritt unter der Leitung von Herrn Rendel.

1896

Ein neuer Vereinsausschuss wird gewählt: Vorstand und Kassier: Kommissär Daniel Genari, Dirigent: Adjunkt Richard Burjanek, Schriftführer: Lehrer Karl Flora, Archivar: Anton Kiechl, Beiräte: Chordirektor Josef Koller und Georg Schwab. Das Orchester setzt sich aus 25 ausübenden Musikern zusammen, davon 13 Streicher, 2 Klarinettisten, 1 Flötist, 2 Trompeter, 3 Hornisten, 1 Bass (Posaunist) und 3 Schlagzeuger.

13.5.1899

Mitwirkung bei der Feier der Stadterhebung der Stadt Schwaz.

bis 1914

Reges Vereinsleben.

19.2.1919

Nach Ende des ersten Weltkrieges, in dem viele Musiker gefallen oder in Kriegsgefangenschaft geraten waren, fanden sich genug Musiker wieder zusammen, um bei der ersten Generalversammlung Herrn Josef Weißgatterer zum Vorstand und Ludwig Gschnaller zum Dirigenten zu wählen. In diesem ersten Jahr finden an die 20 Aufführungen statt.

ab 1920

Beginnt der „Ära Kleissner“. Otto Kleissner wird zum Dirigenten gewählt, das Orchester nennt sich nun „Orchesterverein Schwaz“, bestehend aus ca. 30 Mitgliedern und tritt im Zillertal, in Weer, Wattens und Jenbach auf.

1930

Direktor Josef Umlauft übernimmt das Dirigat.

1938

Wie alle Vereine wird auch der Orchesterverein Schwaz durch die Nationalsozialisten aufgelöst.

1939

Unter der Leitung von Hans Berger entsteht ein Jugendorchester, welches im ganzen Bezirk bei verschiedenen Veranstaltungen eingesetzt wird. Viele Orchestermitglieder müssen jedoch bald einrücken und einige davon kehren nicht mehr aus dem Krieg zurück.

1946

Gründung eines neuen Schwazer Orchesters unter Obmann Fritz Lechner, Schriftführer Franz Marchiodi und mit Dirigent Otto Kleissner.

1950

Nach dem Tod von Otto Kleissner übernimmt André Gredler das Dirigat. Zeitgleich gibt es in Schwaz ein weiteres Orchester, das „Schwazer Konzertorchester“, unter der Leitung von Paul Jicha.

1956

Nach einigen Unstimmigkeiten gelingt Franz Marchiodi die Neugründung des „Städtischen Orchesters Schwaz“ mit dem Obmann Eduard Knapp und dem Dirigenten und Direktor der Musikschule Hans Berger. Großes Einzugsgebiet der Mitwirkenden, aber auch viel Nachwuchs aus der Violinklasse von Berger.
Parallel entsteht das „Musikkollegium Schwaz“ um André Gredler und Walter Knapp.
Es geht aufwärts, die „Konzerte der Stadt Schwaz“ werden eingeführt, die von der Stadt Schwaz gefördert werden. Gastkonzerte in Wörgl, Innsbruck, Fieberbrunn. Es etabliert sich eine Abfolge von drei Konzertprogrammen im Jahr mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Klassik, Mischung aus Klassik und Unterhaltungsmusik, Unterhaltungsmusik).

1973

Josef Meister übernimmt die musikalische Leitung.

ab 1976

Dr. Martin Dirk Wartha (Schüler von Edgar Seipenbusch) folgt als Dirigent, Obmann des Vereins wird Hermann Gruber. Konzerte in Schwaz, Fieberbrunn, Wörgl, Rattenberg.

1988

Das „Städtische Orchester Schwaz“ feiert sein 100jähriges Jubiläum: Festkonzert am 14. Mai unter Warthas Leitung mit Edgar Gredler als Solist. Orchesterball am 2. Juli (geleitet von Josef Meister).

ab 1989

Walter Kirchmair, ebenfalls Seipenbusch-Schüler, übernimmt das Dirigat und bleibt 20 Jahre lang musikalischer Leiter des Orchesters.

1991

Neuer Ausschuss unter Obmann Friedl Diem.
Unter Walter Kirchmair Repertoireausbau in Richtung Moderne (Strawinsky, Pärt u.v.a.; auch Uraufführung eigener Werke); dafür weniger symphonische Unterhaltungsmusik. Außer in Schwaz werden Konzerte in Seefeld und Telfs gegeben.

1996

Edith Tobias übernimmt die Funktion als Obfrau für 13 Jahre. Ihre Unterrichtstätigkeit an der Landesmusikschule (Violine, Schülerorchester) sorgt regelmäßig für Orchesternachwuchs.
Uraufführung von Kirchmairs Liederzyklus „Wanderung“.

1999

Uraufführung des Cellokonzerts von Walter Kirchmair (Kompositionsauftrag der Stadt Schwaz zum 100jährigen Jubiläum der Stadterhebung) mit Edgar Gredler als Solist.

2001

Michael Plattner übernimmt erstmals die Leitung eines Konzerts.

2005

Uraufführung von Kirchmairs “Sinfonia Concertante” für Flöte, Klarinette und Orchester, einem Kompositionsauftrag des Landes Tirol (Solisten: Michael Cede und Stefan Laube).

2006

Das Orchester der Landesmusikschule spielt unter der Leitung von Edith Tobias erstmals als Vorkonzert beim Winterkonzert des Städtischen Orchesters. Diese Zusammenarbeit bewährt sich und wird bis heute fortgesetzt.

2009

Theresa Faller löst Edith Tobias als Obfrau ab.

ab 2010

Michael Plattner wird Dirigent des Städtischen Orchesters.
Markus Oberladstätter übernimmt die Leitung des Jugendorchesters der LMS (ab 2013 „StringSZ“ genannt).

2012

Erstes Konzert im neuen Stadtsaal SZentrum, in Partnerschaft mit der Landesmusikschule (u.a. mit dem jungen Schwazer Pianisten Manuel Kofler in Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2)

2013

Antje Schreyer wird Obfrau des Vereins.
Auftakt des Jubiläumsjahrs mit einem Konzert in der Kirche St. Barbara am 24. 5. mit Werken aus den letzten 125 Jahren von Tschaikowski bis Pirchner (Elisabeth Eibensteiner als Violin-Solistin in Tschaikowskis „Souvenirs d'un lieu cher“).
Festkonzert am 24. 11. mit Tiroler Erstaufführung des Cellokonzerts in C-Moll des Schwazer Komponisten Joseph Messner (der bis 1905 als Kind im Orchester Viola spielte), wieder mit Edgar Gredler als Solist, und Schuberts Symphonie Nr. 4.